Investition In Die Zukunft: ENKELSICHER. Mit welchen Fähigkeiten / Maßnahmen Ihr Unternehmen ENKELTAUGLICH wird.


Warum ging die Steinzeit zu Ende?

Natürlich nicht, weil den Urmenschen die Steine ausgingen! Das wäre zu einfach. Beginnen wir bei der menschlichen Entwicklung … Vor ungefähr 2,5 Millionen Jahren lebten die ersten Menschen auf der Erde, der Homo rudolfensis, der Homo erectus … Es entwickelte sich der Neandertaler; er lief aufrecht, lebte in Europa und Asien, jagte große Tiere und nutzte das Feuer, um Fleisch zu braten. Der Zukunftsprozess hatte begonnen.

Der Homo sapiens wiederum entstand erst vor 300 000 Jahren, und ER blieb. Er blieb als einziger Mensch auf unserem Planeten.

Was machte also den Homo sapiens so einzigartig gegenüber den anderen Homininen?

Welche evolutionären Fähigkeiten ließen uns – seine Nachfahren – bis heute überleben? Es gab drei einschneidende Ereignisse in der humanoiden Entwicklung, die dazu führten.

Durch die kognitive Revolution wurde in der menschlichen Entwicklung die Basis dafür geschaffen, in größeren und komplexeren Gruppen zusammenzuleben.

— Katrin Schwarz

1. Die kognitive Revolution durchlebte der Homo sapiens vor ungefähr 70 000 Jahren.


Man könnte auch sagen, unser Gehirn wurde klug. Was ist damit gemeint? Wir nutzten die abstrakte Sprache, um mehr als nur Dinge zu beschreiben. Es gelang uns, anhand von Überlieferungen, Legenden und Geschichten Wissen anzusammeln, zu verwenden und weiterzugeben. Wir wurden in Gruppen kreativer als allein und entwickelten neue bzw. bessere Werkzeuge und Jagdtechniken. Durch die kognitive Revolution wurde in der menschlichen Entwicklung die Basis dafür geschaffen, in größeren und komplexeren Gruppen zusammenzuleben. Wir haben die Fähigkeit entwickelt, gemeinsam mit anderen in die Zukunft zu schauen – Zukunftsbilder zu gestalten, welche als Gemeinschaft erreicht werden konnte.

2. Die landwirtschaftliche Revolution...


War der zweite Meilenstein in der Entwicklung des Homo sapiens. Sie begann vor ungefähr 12 000 Jahren. Wir begannen, sesshaft zu werden, und hängten unser Nomadentum an den Nagel. Das passierte natürlich nicht über Nacht! Und ganz sicher gab es auch einige unter unseren Vorfahren, die sich dagegen sträubten und ihre Bedenken äußerten. Es war eben ein Prozess – eine weitere Transformation. Anfangs pflanzte der Homo sapiens Getreide an einer Stelle an und zog als jagender Nomade weiter durch das Land. Er kehrte nach einem Jahr an diese Stelle zurück und erntete das gesäte Getreide.

Aus heutiger Sicht und im Kontext der Digitalisierung könnte man diese Phase als Ambidextrie bezeichnen: Also zum Beispiel das bestehende Geschäftsmodell zu optimieren und gleichzeitig an Innovationen zu arbeiten.

Kein Hungern.

Sicher war die Getreideernte zu Beginn noch nicht ausgefeilt und die ersten Werkzeuge waren Prototypen. Der Homo sapiens stellte jedoch folgenden Effekt fest: Plötzlich standen ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung und seine Familie musste nicht mehr hungern. Es war schlichtweg effizienter, an Ort und Stelle zu leben als mit der Familie umherzuziehen und sich um die tägliche Nahrungsbeschaffung zu kümmern. Eine fundamentale Entwicklung: Aus Jägern wurden Bauern. Die Familien wurden größer. Die menschliche Population stieg enorm an.

Es bildeten sich Nischenanbieter, der Tauschhandel begann und die Spezialisierung entwickelte sich weiter. Wir nahmen ein paar weitere Anschluss-Hürden: Circa 3000 v. Chr. entwickelten sich die Schrift und das Geld. Somit wurden reibungslose Tauschabläufe gewährleistet. Regeln wurden entwickelt, um Missverständnisse zu vermeiden.

Festzustellen ist:

Unsere Spezies hat die Fähigkeit, in unterschiedlichen Umgebungen zu siedeln und sich ihnen anzupassen. Der Homo sapiens konnte sich somit auf dem gesamten Planeten ausbreiten.

Auf der wissenschaftlichen Revolution beruhen Erfindungen und Entdeckungen, die bis zum heutigen Tage gültig sind.

— Katrin Schwarz

3. Die wissenschaftliche Revolution...


Im 16./17. Jh. war der Beginn der modernen (Natur-)Wissenschaften. Daraufhin verbesserten sich die damaligen Lebensbedingungen substanziell. Die sinkende Kindersterblichkeit ist beispielsweise darauf zurückzuführen.

Auf der wissenschaftlichen Revolution beruhen Erfindungen und Entdeckungen, die bis zum heutigen Tage gültig sind. Es gibt immer neue Erkenntnisse durch Forschung, Beobachtung sowie Experimente in der Medizin, der Physik und der Mathematik. Und das alles in einer unglaublichen und zunehmenden Geschwindigkeit.

Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.

–Johann Wolfgang von Goethe

Was sagt es all jenen, die das in diesem Moment lesen?


Unser aller Vorfahren haben diese Entwicklung durchlebt. Wir können also stolz sein, dass unsere Vorfahren genau die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Wir können stolz sein, dass unsere evolutionären Vorfahren mutig und selbstbewusst waren, genau diesen Weg zu gehen. Und sie hatten eines gemeinsam: Sie konnten sich anpassen.

Kommen wir nun ins JETZT:

In seinem Vorwort zur BITKOM Studie Last Call: Germany!, Die Bitkom-Digitalstrategie 2025, schreibt Achim Berg, Präsident der Bitkom:

Zwölf Prozent der deutschen Unternehmen sehen sich durch die Digitalisierung derzeit in ihrer Existenz bedroht, 37 Prozent haben nach eigenem Bekunden Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen – aber nur jedes fünfte Unternehmen investiert aktuell in die Digitalisierung seines Geschäftsmodells.

Fragt man nach, weshalb man sich an der Unternehmensspitze so wenig um den Einsatz neuer Technologien kümmert, so sagen derzeit 37 Prozent der Manager: »Ich habe dafür keine Zeit.«

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Mut aufbringen. Eine Investition in die Zukunft.

Wir müssen uns der Zukunft stellen – und zwar genau jetzt. Und es spricht alles dafür, dass wir das auch können. Wir können den Mut aufbringen für die kommende größte Herausforderung der Menschheit.

Nicht nur unsere Vorfahren, sondern auch die Unternehmenslenker müssen mutig sein und die richtigen Dinge anstoßen, um die Unternehmen ENKELTAUGLICH. aufzustellen.

Was hindert den Mittelstand, bereits jetzt an die Enkel zu denken?


Zeit, Wissen, Mut oder … lesen Sie selbst, Schwierigkeiten, aber auch Chancen und Notwendigkeiten auf dem Weg dorthin. Die aktuelle Studie des Instituts für Familienunternehmen der WHU zeigt dies transparent und anschaulich auf.

„Digitale Transformation im Mittelstand und in Familienunternehmen“,
(Soluk, J., Kammerlander, N. [2020]: Digitale Transformation im Mittelstand und in Familienunternehmen.
Vallendar: WHU, Institut für Familienunternehmen.)

ALLES MACHBAR, ODER?

Wir haben eingangs erfahren, dass es dazu eines gemeinsamen Zukunftsbildes bedarf. Insgesamt erfordert die digitale Transformation eine Reihe grundlegender Veränderungen, wofür eine klare Positionierung und ein klarer Veränderungswille im Unternehmen vorhanden sein sollten. Es liegt nun an den verantwortlichen Entscheidern. Nur sie können ihre Mitarbeiter über partizipativ erarbeitete, sinnstiftende Visionen und Missionen erreichen und auch motivieren, diese Ziele zu erreichen.

Unser pragmatischer AYB-Ansatz zahlt genau auf diese Herausforderungen ein. Damit nach den drei Entwicklungsschritten auch der vierte gelingt.

Werden Sie auch ENKELTAUGLICH

Wenn Sie jetzt wissen wollen, WAS Sie WIE mit WEM tun müssen, dann klicken Sie auf diesen Link. WARUM, kann ich Ihnen schon sagen: Wir verschaffen Ihnen eine digitale Souveränität für eine ENKELTAUGLICHE Zukunft.

AYB wurde inspiriert durch eine Buchempfehlung vom Zukunftsinstitut auf dem Future Day in Frankfurt: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Ein sehr lesenswertes Buch!

Yuval Noah Harari ist Professor für Welt- und Militärgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Es ist das erste von seinen drei Bestsellern und wurde in 26 Sprachen veröffentlicht.

Eure Katrin Schwarz

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